Tipps von Kili-Experte Rudi Stangl
Welche Route ist die richtige für mich?

Beliebte Routen

Die Machame-Route
Die Machame-Zeltroute, wird als eine der schönsten Routen und auch beliebtesten Routen auf den Kilimandscharo beschrieben. Leider wird diese Route nun auch schon von sehr, sehr vielen Reiseanbietern beworben und von sehr vielen Bergtouristen auch begangen man kann deshalb nicht mehr von einer ruhigen und einsamen Kilitour sprechen. Der Weg hinauf zum höchsten Punkt dem Uhurupeak in 5895m zeichnet sich vorallem durch seine Abwechslungreiche Routenführung aus. Jacob Zurl führt über diese Route meist im Juli. Abstiegsroute ist die Mweka-Route.

Die Marangu-Route
Kilimandscharo-Experte Rudi Stangl sagt: Lieber auf der geraden Matratze in der Hütte schlecht geschlafen, als auf der schiefen Unterlage im Zelt gar nicht geschlafen! Die 1. 2.u. 3. Tour seiner Kilimandscharo-Besteigungen im Jahr wird über die Normal-Route durchgeführt. Wobei der Unterschied zu den anderen Routen nur in der Weglänge und im Komfort zu sehen ist. Der Aufstieg führt sehr abwechslungsreich und eindrucksvoll durch alle Vegetationszonen dieser Region und kann pro Tag von nur cirka 100 BergsteigernInnen begangen werden. Diese Route ist vor allem zu empfehlen für all jene die sich nicht wirklich als höhenerprobt und Bergsteiger/In sehen. Abstieg über die Maranguroute.

Die Rongai-Route
Bei der Rongai-Zeltroute wird der Aufstieg auf den Kilimandscharo/Kibo von der Ostseite (nahe Kenia-Grenze) aus gegangen. Es ist eine sehr leichte Route, die Tagesetappen sind im Vergleich zu den anderen Aufstiegsmöglichkeiten relativ kurz aber dadurch etwas steiler. Tourdauer 5 oder 6 Tage. Die Natur und der Urwald am ersten Gehtag auf der Ostseite des Kilimandscharos sind leider durch die Plantagenwirtschaft sehr, sehr karg geworden. Der Abstieg führt über die Maranguroute wo neben den Hütten, Zeltplätze vorhanden sind.

Die Lemosho/Shira-Route

Die Lemosho-Zeltroute ist eine der jüngsten und längsten Routen zum Gipfel des Kilimandscharo. Ausgangspunk ist das Londorossi Gate, der nordwestliche Eingang zum Nationalpark. Der Aufstieg führt zuerst durch den Bergregenwald und danach lichtet sich der Wald und die Heidelandschaft beginnt , man überquert das Shira-Plateau, geht vorbei am berühmten Lava Tower bis zum Barranco Camp, wo nun alle Zeltrouten zusammentreffen und weiter in Richtung Karranga, Barafu-Camp bis zum Gipfel gehen. Abstiegsroute ist die Mweka-Route.

Die Umbwe-Route
Die Besteigung über die Umbwe-Zeltroute wird auch von Kiliman Rudi immer ab Mitte Juli durchgeführt (siehe Termine). Über die Umbwe-Route ( neue Routenführung seit 2006,  die alte Route – Aufstieg über die Western Breach ist unter Vorbehalt nun auch wieder für den Aufstieg frei, Voranmeldung beim Nationalpark erforderlich ) zum Uhuru-Peak ist eine der schönsten Aufstiegsrouten zum Gipfel. Abstiegsroute ist wie bei den meisten anderen die Mweka-Route.

Mount Meru
Ein nicht zu verachtender Viertausender ist der 4566m Hohe Mount Meru er ist der dritthöchste Berg in Tansania. Es ist eine 3-4 Tagestour mit Hüttencamp. Der letzte Ausbruch war im Jahre 1877 mit vulkanischer Tätigkeit bis 1910. Eine Besteigung bis zum Gipfel ist schon fast vergleichbar mit der Besteigung des Kilimandscharo.


Welche Route ist die richtige für mich?
Marangu Route: Der Klassiker – wird sehr geschätzt, da es die einzige Hüttentour und damit auch auf die Personenanzahl limitierte Route ist. Zudem wird sie oft aufgrund der flacheren Wege und des Höhenprofils als einfacherere Route wahrgenommen. Auf- und Abstieg erfolgen über die gleiche Wegstrecke.

Machame Route: Sie hat sich im Laufe der Jahren zur zahlenmäßig beliebtesten Route entwickelt. Auf der anspruchsvolleren technisch leichten Route warten einige Highlights wie das Shira Plateu, der Lava Tower oder die Barranco Wall. Der Abstieg erfolgt über eine andere Wegstrecke.

Umbwe Route: Die schwerste, spektakulärste und direkteste Wegführung zum Gipfel. Zugleich auch die am wenigsten begangene Route mit zusätzlichem Natur-„Pur“ Erlebnis.

Wähle die Aufstiegsroute immer so, dass es für Dich persönlich die grösste Chance auf einen Gipfelerfolg gibt!

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